Besucher gesamt: 127.065
Besucher heute: 14
Besucher gestern: 51
Max. Besucher pro Tag: 987
gerade online: 1

Historisches

Geschichte des Wintersports im Winterloch
Doppelmayr-Skischlepplift - 1982 geplant und verwirklicht
Sportliches Skifahren
Skiausflüge - Sport und Gesellschaft
Gerlosplatte -Traditionsfahrt ins "Neue Jahr"
Die Zeltlager des Skiclubs sind beliebt
Skiclub hat 583 Mitglieder
Schnee im Spessart
Aktuelle Vereinsführung
Am 11.12.1981 gründeten 65 Skifreunde im Café Hennig den heutigen Skiclub.
Dieser Gründungsversammlung waren Bemühungen einiger Gastwirte vorausgegangen, die den Skisport in Heigenbrücken wieder beleben wollten.
Bereits am 10.12.1980 hatten in der "Schönen Aussicht" mit Vertretern des Skigaues Unterfranken/Rhön und der beiden Wintersportvereine SSKC und WSV Aschaffenburg eine Vorbesprechung stattgefunden. Die Planungen gingen jedoch mehr in Richtung Langlauf.
Diese Bemühungen waren durch eine Unterschriftenaktion von 50 Wintersportfreunden aus Heigenbrücken unterstützt worden.
In der Gründungsversammlung am 11.12.1981 wurden Werner Kunkel, Dietmar Schilk, Walter Narr, Wolfram Brunträger und Karl-Heinz Weber mit der Vorbereitung der 1. Generalversammlung beauftragt. 85 der damals 230 Mitglieder wählten am 22.01.1982 im Gasthaus "Zur Schönen Aussicht" folgende Vorstandschaft:

  1. Vorsitzender
2. Vorsitzender
Schriftführer
Kassier
Fachwarte:
Alpin
Nordisch
Geräte- und Anlagenwart
Sportlicher Übungsleiter
Jugendwart
Beisitzer

Kassenprüfer

Werner Kunkel
Dietmar Schilk
Wolfram Brunträger
Walter Narr

Friedel Muthig, Theo Kunkel, Florian Kunkel
Karl-Heinz Weber, Helmut Ansmann, Karl Hock
Karl Staab
Günter Hasenstab
Martin Kunkel
Ruthard Wenzel, Peter Wiegandt, Theo Kunkel,
Bernhard Sternheimer
Ludwig Englert, Wendelin Haun, Erich Feller


In der Satzung des Skiclubs 1981 Heigenbrücken e.V. waren folgende Ziele und Vorstellungen
festgeschrieben:
- Anlegen und Unterhalten von Langlaufloipen
- Anlegen von Skipisten, Erbauen und Betreiben von Liftanlagen
- Abhalten von Skikursen im allgemeinen und nordischen Bereich
- Durchführen von Versammlungen, Vorträgen und Kursen
- Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern
Nach diesen Richtlinien wurde der Skiclub von Werner Kunkel bis 1994 als 1. Vorstand
geführt.
Zwischenzeitlich war die Zahl der Mitglieder auf 450 angewachsen.
Trotz Investitionen für den Doppelmayr-Schlepplift, für die Langlaufloipen mit Erwerb eines "Spurbob", Kauf einer Pistenraupe und Bau der Skihütte in Höhe von mehr als 350.000 DM konnte Werner Kunkel einen schuldenfreien Verein in jüngere Hände geben.

Geschichte des Wintersports im Winterloch nach oben


Das "Winterloch" ist seit Jahrzehnten den Skifahrern im weiten Umkreis bis in den Frankfurter Raum ein Begriff. Vor und besonders nach dem 2. Weltkrieg fuhren am Wochenende Hunderte von Skisportlern mir der Eisenbahn nach Heigenbrücken, trugen ihre Skier ins Winterloch und gingen dort (ohne Aufstiegshilfen) ihrem Hobby nach.
Anfang der 50er Jahre errichtete der SSKC Aschaffenburg die "Adalbert-Clausius Sprungschanze".
Skispringer wie Sepp Grill (Bad Mitterndorf/Salzburger Land), Beppo Landenhammer (Reit im Winkl) aber auch Norbert Purmann (WSV Aschaffenburg) zeigten in der noch fernsehlosen Zeit den oft mehr als 3000 Zuschauern ihr Können. Der Schanzenrekord von Sepp Grill stand bei 38m. Das letzte Skispringen fand im Jahre 1968 statt.

Doppelmayr-Skischlepplift - 1982 geplant und verwirklicht nach oben

Der Skilift mit einer Länge von 564 m und einer Leistung von 800 Beförderungen/Std. erschließt bei einem Höhenunterschied von 135 m (Talstation 320m - Bergstation 455m ü.NN) eine Abfahrtspiste von mehr als 700 m. Nicht einfach gestalteten sich damals die Vertragsverhandlungen mit dem Staatsforst für den Bau der Liftanlagen und der Anlegung der Skiabfahrt. Mehr als 5000 freiwillige Arbeitsstunden leistete der sog. "harte Kern" des Skiclubs. Im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens konnten zwischenzeitlich auch die Eigentumsverhältnisse für eine dauerhafte Ausübung des Skisports im Wintterloch geregelt werden.
Bei allen Vorhaben war die finanzelle Sicherheit des Vereins oberstes Gebot, d. h., die Schulden durften nie höher sein, dass auch bei schneelosen Wintern die Unkosten durch die Mitgliedsbeiträge abgedeckt waren.
Die letzte große Baumaßnahme war der Neubau der heutigen Skihütte in 1993/1994 anstelle der ehemaligen Baubaracke. So wie bei allen Baumaßnahmen war der Einzatz der Mitglieder auch beim Bau der Skihütte und bei der Überdachung der Talstadion beispielhaft. Dank des Zschusses der Gemeinde und vor allem durch zinslose Darlehen der Mitglieder, konnte auch dieses große Werk ohne Verschuldung verwirklicht werden.

Sportliches Skifahren nach oben

Ausbildung von Übungsleitern und Rennläufern
Wie in der Vereinssatzung festgeschrieben, legte die Vereinsführung von Anfang an Wert auf das sportliche Skifahren.
Voraussetzung für den Aufbau einer Rennmanschaft war die Ausbildung der Übungsleiter. Das "Skilehrerteam" aus den Anfangsjahren mit Ulrike Englert, Claudia und Hermann Fleckenstein, Martina
 Kunkel, Heini Staab und Adolf Steigerwald wurde später durch Astrid und Sylvia Steigerwald, Heiko Steigerwald, Gerhard Wenzel und Heinz-Joachim Brehm ergänzt.

Rennläufer:

Lange Zeit belebten junge Skifahrer aus unserem Verein den Skisport in Unterfranken. Junge Mädchen und Buben starteten bei gau-offenen Rennen in der Rhön, im Bayerischen Wald, Frankenwald und auch in den Alpen.
Andreas Kunkel, Corinna Wiegandt, Sandra und Tina Bachmann und Jessica Staab gewannen mehrfach Meisterschaften im Skigau Unterfranken/Rhön und vertraten Unterfranken auch bei Gauvergleichen.
"Konkurrenz belebt das Geschäft" - mit dem Nachlassen des Rennsports in den Nachbarvereinen WSV und SSKC Aschaffenburg ließ auch bei uns die Begeisterung für das sportliche Skifahren nach.
Erwähnen möchte ich noch den Einsatz und die Unterstützung unseres Skifreundes Hans Salomon vom Skiclub Hanau bei der Ausbildung der Übungsleiter und beim Aufbau der Rennmannschaft.
Wir hoffen, dass es auch in Zukunft immer Mitglieder im Skiclub gibt, die die in der Satzung festgeschriebenen Ziele umsetzen.

Skiausflüge - Sport und Gesellschaft nach oben


Über viele Jahre waren die Skiausflüge in den Osterferien wesentliche Bestandteile des Vereinslebens.
Zur Erinnerung an die "guten alten Zeiten" sollen hier einige Daten festgeschrieben werden:

1982   Skiwochenende in Königsleiten am Gerlospaß
1983   Filzmoos im Salzburger Land
            64 Teilnehmer - Skifahren in Zauchensee und Obertauern
1984   103 Skifreunde nahmen Quartier in Ried/Oberinntal mit Skigebiet Serfaus
1985   Kronplatz im Pustertal mit Quartier inTerenten war Ziel von 84 Mitgliedern (Williams-Truppe)
1986   65 Skifahrer fahren nach Deutschnofen zum Latemar
1987   80 Teilnehmer genießen das Skigebiet "Silvretta Nova" im Montafon
1988   77 Skifreunde wollten zum Arlberg - müssen jedoch wegen Lawinengefahr wieder zur "Silvretta Nova"
1989   52 Teilnehmer erleben wieder den Kronplatz (Quartier in Aicha./Brixen)
1990   1 Gruppe fährt ins Gasteiner Tal und nach Alpe d'Hue/Frankreich
1991   Fahrt nach Frankreich - La Plagne
1992/1993   Fahrt insTroisValley/Meribel
1994   Ausflug nachVal d'lsere/Frankreich
1995   Fahrt zum Arlberg
1996   Ziel war Flachau - Salzburger Land
1997   "Les Portes du Soleil" - Frankreich/Schweiz

Über fast 10 Jahre waren diese Karwochenausflüge die absoluten "Highlights" im Skiclub. Die frisch gebackenen Skilehrer aus unserem Verein konnten ihr Wissen gleich an die Mitglieder weitergeben. Alle Teilnehmer wurden nach Alter und Können in Skigruppen eingeteilt. Auch der "Apres Ski" kam nie zu kurz und dauerte oft bis in die Nacht.
Nachdem das Interesse an diesen Wochenfahrten immer mehr nachließ, boten die Verantwortlichen vom Skiclub verstärkt Wochenendausflüge an. Diese "Weekend-Fun" Fahrten führten

1997  nach Lenggries zur Stier-Alm
1998  Bolsterlang zum Hörner-Haus
1999  zur Gerlosplatte
2000  auf den Stubaier Gletscher (Dresdner Hütte)
2001  zum Wildkogel/Neukirchen am Großvenediger
2002  Wormser Hütte bei Schrunz/Tschagguns/Montafon
2003  Riffelseehütte / Pitztal
2004  Jerzner Alm / Hochzeiger
2005  Krefelder Hütte auf dem Kitzsteinhorn

Für diese Wochenendfahrten hat sich zwischenzeitlich ein "harter Kern" mit ca. 20 - 25 Mitgliedern gebildet.

Gerlosplatte -Traditionsfahrt ins "Neue Jahr" nach oben

Seit 01.01.1995 ist die Gerlosplatte Ziel, insbesondere unserer jungen Skiclubmitglieder.
Im Bericht über 1995 heißt es:
"Im Sporthotel Gerlosplatte erwartet uns kein Luxushotel, aber dafür eine zentrale Lage (nur 100 m zum Lift) - ein ideales Skigebiet für alle Könnerstufen und schöne Hänge zum Üben und außerdem eine deftige Hausmannskost unserer Wirtin."
Die Teilnehmerzahlen stiegen stets. Die letzten Fahrten in 2004 und 2005 mit fast 80 Teilnehmern wurden mit einem Reisebus durchgeführt.

Die Zeltlager des Skiclubs sind beliebt nach oben

Seit 1989 organisieren die Übungsleiter in den Pfingstferien für die "Skiclubkinder" diese
Ferienspiele.
Bisher gab es folgende Zielorte:

1989  Schleifmühle im Mühlental
1990  Breitenbrunn Geiselwind
1991  Breunsberg
1992  Lohrhaupten
1993  Kreuzgrund
1994  Fellen/Neuhof
1995  Neubrunn/Marktheidenfeld
1996  Falkenstein/Gerolshofen
1997  Laufach
1998  Soden
1999  Fellen/Neuhof
2000  Soden
2001  Breitenauer See bei Heilbronn

2002  Soden
2003  Wasserlosen
2004  Falkenstein/Gerolshofen
2005  Breitenauer See bei Heilbronn


Skiclub hat über 610 Mitglieder nach oben

Bis heute ist die Zahl der Vereinsmitglieder auf 619 angewachsen.
Der zahlenmäßig größte Ortsverein erkennt seine Verpflichtungen gegenüber der Öffentlichkeit und seiner Mitglieder.
So nimmt man regelmäßig an sportlichen und kulturellen Veranstaltungen mit viel Erfolg teil,
wie z. B.
• beim Skibasar im November können Skisachen gekauft und getauscht werden
• jedes Jahr besucht der Nikolaus die kleinen Skiclubmitglieder
• mit Abstand am erfolgreichsten war das Duo Gerhard Wenzel/Stefan Englert bei den Ortsvereinsmeisterschaften im Tennis. Insgesamt 7 Mal wurde der Titel vom Skiclub gewonnen, zuletzt am 15.08.2001
• "Dabeisein ist nicht alles" - auch bei den Ortspokalturnieren der Spielvereinigung zeigen die "Kicker" des Skiclubs oft, dass sie auch ihr Handwerk im Fußballspielen verstehen. So errangen die Skifahrer um Vorstand Gerhard Wenzel nach 4. Plätzen in den Jahren 1998, 1999 und 2000 den Ortspokal im Jahre 2001.
• Beim Freizeitlauf rund ums Winterloch testen bis zu 80 Ausdauersportler ihre Kondition auf den ausgesteckten Rundkursen.
• Nach Aussagen der meist über 70 Kinder ist das Zelten mit Lagerfeuer, Nachtwanderung und deftigem Frühstück im Winterloch das absolute "Highlight" der jährlichen Ferienspiele der Gemeinde.

Schnee im Spessart
 nach oben

Auch wenn kaum einer dies glaubt:
Seit der Vereinsgründung am 11.12.1981 gab es im Winterloch nur 5 "grüne Winter".
Manchmal war das Skifahren nur an wenigen Tagen möglich. "Hochalpine" Verhältnisse herrschten z. B. im Winter 1984/85 mit 6 Skiwochenenden oder 1998/99 mit 21 Skitagen.
Einen "Superwinter" bescherte uns Petrus 2001/2002. Vom 21.12.2001 bis 20.01.2002 hatten wir beste Schneeverhältnisse mit Schneehöhen um 50 cm.
Im Herbst 2001 wurde dem Skiclub eine für die Schnee- und Pistenverhältnisse im Winterloch ideale Pistenraupe angeboten. Am 12.10.2001 haben die Mitglieder in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung "grünes Licht" für die Anschaffung des gebrauchten Pistengerätes zum Preis von knapp 70.000,00 DM gegeben.
Neben dem Präparieren der Abfahrtspiste und Lifttrasse kann die Pistenraupe auch doppelspurige Langlaufloipen anlegen.
Für das "Loipen" vom Brett über den Rundweg zum Stockes bis zum Skilift bekam der Skiclub im letzten Winter viel Lob von den Skilangläufern.

Bewährte Vereinsführung:  nach oben

Der Skiclub mit derzeit 606 Mitgliedern wird seit der Jahreshauptversammlung am
04.04.2014 von folgenden Personen geführt:
  1 .Vorsitzender
2. Vorsitzender
Kassier:
Schriftführer:
Pressewart:
Sportlicher Übungsleiter:
Abteilungsleiter Alpin:
Abteilungsleiter Nordisch:
Jugendwarte:
Maschinenwart:
Kassenprüfer:
Beisitzer:
Gerhard Wenzel
Jürgen Kirsch
Martina Klassert
Susi Fiederling
Sylvia Kühn
Astrid Steigerwald
Adolf Steigerwald
Martin Kunkel
Benedikt Kunkel, Marcel Karl
Karl Staab, Johannes Ziroff
Carmen Kunkel, Christoph Uttner
Dietmar Schilk, Herbert Bachmann,Thomas Wenzel, Thomas Schindler, Roman Breunig, Anton Karl

 

Generalversammlung am 15.04.2016:  nach oben

In der Versammlung wurde folgende Vorstandschaft gewählt:

1 .Vorsitzender
2. Vorsitzender
Kassier:
Schriftführer:
Pressewart:
Sport.Übungsleiter:
Abt.-Leiter Alpin:
Abt.-Leiter Nordisch:
Jugendwarte:

Maschinenwart:
Kassenprüfer:
Beisitzer:
Jürgen Kirsch
Gerhard Wenzel
Martina Klassert
Lea Breunig
Sylvia Kühn
Astrid Steigerwald
Adolf Steigerwald
Toni Karl
Benedikt Kunkel
Marcel Karl
Karl Staab, Johannes Ziroff
Carmen Kunkel, Christoph Uttner
Dietmar Schilk, Herbert Bachmann,Thomas Wenzel, Roman Breunig, Andreas Deinzer